61 Tag(e) bis
bis zum Wurf von Frisco und Bessy am 28. April 2012

Nachsuchengespann

Wir führen die Ausbildung unserer Schweisshunde nach dem  Grundsatz durch;  natürliche Veranlagungen  fördern, das bedeutet beobachten, beobachten und nochmals beobachten.
Von Anfang an legen wir dabei zwar Wert auf Appell, dieser wird aber ganz ohne Zwang!! eher beiläufig vermittelt.
Nichts ist unangenehmer, als ein Hund der im Jagdbetrieb keinen Gehorsam zeigt. Aber wir haben es hier nicht mit einem Vorstehhund zu tun. Also einfühlsam abrichten und nicht übertreiben.
Nach unseren Erfahrungen bringt es wenig, mit der Einarbeitung auf der Fährte zu zeitig anzufangen.Ist ein Welpe noch nicht "bereit" zum Suchen,kann man viel verderben.Diese kleine Verspätung wird im Nachhinein meist spielend leicht aufgeholt.
Einzelne Ausbildungsabschnitte werden geübt bis unser Hund verstanden hat, was wir von ihm verlangen,  nur dann wird er  freudig und damit zuverlässig in unserem Sinne arbeiten.
Jeder Hund ist in seinem Wesen einzigartig, so muss auch die Ausbildung individuell gestaltet werden.
Viele kleine Schritte, Geduld und Ruhe führen letztendlich  zum gewünschten Erfolg. Suchen Sie,wenn etwas nicht so läuft immer Rat bei erfahrenen Schweisshundeführern.
Wir führen unsere Hunde zwischen  den im Jagdbetrieb anfallenden Nachsuchen, auch immer wieder auf künstlich getretenen Fährten,  um ihren Ausbildungsstand zu halten und zu erweitern.
 
 
 
Hier erläutern wir die Abfolge einer mit dem Fährtenschuh getretenen Kunstfährte, für den schon eingearbeiteten Schweißhund:
 
 
 "Anschuss" wird mit Schnitthaar vorbereitet
 
 
 
 ...jetzt noch ein paar kräftige Eintritte
 
 
 
  ...hier finden wir später ein Verweiserstück, was wir am Baum markieren
 
 
 
 
...Verweiser auslegen
  
 
 
...hier gehts lang!
 
 
 
 
 
...oh ...ein Hirsch hat  gefegt, egal hier ist nach ca. 500m das Ende unserer Fährte
 
 
 
 
 
 
 
 
 
  
 
 
 
  
Hunde sind uns treue Wächter; sie lieben und bewundern ihre Herren; ihr Geruchssinn ist bemerkenswert; groß ist ihr Eifer bei der Jagd - was anderes sollte all dies heißen, als dass sie zum Nutzen des Menschen erschaffen wurden?

Gegenseitiges Vertrauen ist die Grundlage
für ein gutes Team

 
    
 
  
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 ...inzwischen sind 18 Stunden vergangen, es hat die ganze Nacht geregnet. Beim Abendansitz konnten wir
ein Rudel Rotwild über die Fährte wechseln sehen.
 
  
 ...Vorsuche, der "Anschuss" wird gefunden
 
 
  
 ...so ist`s brav!!!
 
 
 
  
 ...gewohnt ruhige Suche, es regnet immer noch...
 
 
  
  ...was zeigst du mir?...so ist recht!...das Verweiserstück!
 
 
  
 
 ...hier kommt ein Winkel, der Hund hat recht.
 
 
 
 
 
 ...nun gib laut am Stück!!!
 
 
 
   
 
 ...am Ende steht das LOB!!!
 
 
 
  
  
Hannoverscher Schweisshund 
im Revier bei der Vorsuche
 


Der Bayerische Gebirgsschweißhund und der Hannoversche Schweißhund sind noch die einzigen Vertreter der für die Hohe Jagd gezüchteten Hunderassen.