Nachsuchengespann


Wir führen die Ausbildung unserer Schweisshunde nach dem  Grundsatz durch;  natürliche Veranlagungen  fördern, das bedeutet beobachten, beobachten und nochmals beobachten.
Von Anfang an legen wir dabei zwar Wert auf etwas Gehorsam, dieser wird aber ganz ohne Zwang!! eher beiläufig vermittelt.
 Wir haben es hier nicht mit einem Vorstehhund zu tun. Also, einfühlsam abrichten und nicht übertreiben.
Nach unseren Erfahrungen bringt es wenig, mit der Einarbeitung auf der Fährte zu zeitig anzufangen. Ist ein Welpe noch nicht "bereit" zum Suchen,kann man viel verderben. Diese kleine Verspätung wird im Nachhinein meist spielend leicht aufgeholt. Der Hund "bestimmt" das Einarbeitungstempo.
Einzelne Ausbildungsabschnitte werden geübt bis unser Hund verstanden hat, was wir von ihm "wollen",  nur dann wird er  freudig und damit zuverlässig in unserem Sinne arbeiten.
Jeder Hund ist in seinem Wesen einzigartig, so muss auch die Ausbildung individuell gestaltet werden.
Viele kleine Schritte, Geduld und Ruhe führen letztendlich  zum gewünschten Erfolg. Suchen Sie,wenn etwas nicht so läuft immer Rat bei erfahrenen Schweisshundeführern. Eigenbrödeln und Druck sind genauso unangebracht wie herumexperimentieren.
Wir führen unsere Hunde zwischen  den im Jagdbetrieb anfallenden Nachsuchen, auch immer wieder auf künstlich getretenen Fährten.
 

Hier erläutern wir die Abfolge einer mit dem Fährtenschuh getretenen Kunstfährte, für den schon eingearbeiteten Schweißhund:
 
 "Anschuss" wird mit Schnitthaar vorbereitet
 
 
...jetzt noch ein paar kräftige Eintritte
 
 
  ...hier finden wir später ein Verweiserstück, was wir am Baum markieren
 
 
...Verweiser auslegen
 
 
...hier gehts lang!
 
 
...oh ..ein Hirsch hat  gefegt, egal hier ist nach ca. 500m das Ende unserer Fährte
 
 


Hunde sind uns treue Wächter; sie lieben und bewundern ihre Herren; ihr Geruchssinn ist bemerkenswert; groß ist ihr Eifer bei der Jagd - was anderes sollte all dies heißen, als dass sie zum Nutzen des Menschen erschaffen wurden?
 



   Der Bayerische Gebirgsschweißhund und der                Hannoversche Schweißhund sind noch die einzigen         Vertreter der für die Hohe  Jagd gezüchteten        Hunderassen.


       HS-Hündin bei der Vorsuche auf ein       beschossenes   Stück Schwarzwild am Rapsfeld



  Gegenseitiges Vertrauen ist die Grundlage
  für ein gutes Team und für eine gute Arbeit


           Am 24.08.2013 erfolgreiche Vorprüfung    
    Schweisshundeverein Deutschland e. V.
I.Preis mit 163 Punkten.
 
       Am 31. 08. 2013 erfolgreiche Vorprüfung Tschechischer Schweisshundeklub
II.Preis mit 175 Punkten
    
                        "CEILA od Zdiarskej Vidly"


 
                       
                 


...inzwischen sind 18 Stunden vergangen, es hat die ganze Nacht geregnet. Beim Abendansitz konnten wir
ein Rudel Rotwild über die Fährte wechseln sehen.
 

 ...Vorsuche, der "Anschuss" wird gefunden
 
 
 
...so ist`s brav!!!
 
 .
..gewohnt ruhige Suche, es regnet immer noch...
 
  
...was zeigst du mir?...so ist recht!...das Verweiserstück!
 
 
...hier kommt ein Winkel, der Hund hat recht.
 
 
 ...nun gib laut am Stück!!!
 
 
 ...am Ende steht das LOB!!!
 
 


                
   Nach erfolgreicher Vorprüfung im Okt.2011                           (Jagdeignungsprüfung  für Schweißhunde)
                      I. Preis      161 Pkt.                                               "Benny vom Laussnitzer Jägerhof"
                        
                                        

     Am 02. April 2012 absolvierte Benny seine
     15 erfolgreiche Nachsuche.
                                    

         25 erfolgreiche Nachsuche auf einen Schmalspießer 
          im Juni 2012


       Am 02.12. 2012  bestand bei einer 2Tagesjagd des
       Verwaltungsjagdbezirk Leipzig in Wermsdorf unser              HS-Rüde" Benny vom Laussnitzer Jägerhof" die           erste Hauptprüfung im 3.Preis.